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AkzoNobel Frankfurt macht Effizienzgewinn mit elektronischem Wachbuch

Seit April 2011 arbeiten AkzoNobel-Mitarbeiter, in der Site  Frankfurt, im Bereich Methanchlorierung- mit einem elektronischen Wachbuch. ShiftCliq, ein Teil von Unite. Grund für diese Umstellung war der Wunsch um effizienter zu arbeiten, indem unter anderem eine besser strukturierte Wachübertragung, die Möglichkeit bietet  mehr Meldungen zu dokumentieren und man diese auch durch Suchen zurück finden kann. Ausserdem wurde  eine Verbindung zwischen dem Wachbuch und SAP implementiert.

  • Zeitgewinn
  • Verbesserte
    Kommunikation
  • Kein Informationsverlust
  • Verbessertes Sicherheits-
    bewusstsein
  • Mehr Hintergrund-
    information
  • Zufriedene Benutzer

Seit 2009 produziert AkzoNobel auf dem Gelände des Höchster Industrie-Parks, in Frankfurt, Chlor und chlorierte Methane. Mit rund 280 Mitarbeitern ist die Site Frankfurt eine der größten AkzoNobel-Divisionen in Deutschland und Teil von der AkzoNobel Group. Wir sprachen mit Wolfgang Binder, dem Produktionsassistenten.

Von Excel nach ShiftCliq
Im Januar 2011 gab es einen ersten Kontakt mit iBanx. Nach einigen Gesprächen wurde beschlossen um die Excel-Blätter, mit denen bisher gearbeitet wurde, durch ein elektronisches Wachbuch zu ersetzen. Binder: "Weil in Excel nur eine begrenzte Registratur möglich war, wurde nicht alles erfasst. Darüber hinaus fehlte die Möglichkeit die Problemlösungen aus der Vergangenheit bei erneuten Störungen suchen zu können. Sachen die neben der Effizienz letztendlich auch Einfluss auf die Sicherheit haben."

Beste Practice angewandt
AkzoNobel und iBanx schauten zusammen wo die Besten Erfolgsmethoden von iBanx angepasst werden mussten um optimale Ergebnisse garantieren zu können. Binder: "Es war schnell deutlich, dass iBanx, darin ein alter Hase ist. Veränderungen in dem System die für uns wichtig waren, wurden schnell durchgeführt, wodurch die Implementierung ohne nennenswerte Problemen verlief. Außerdem haben wir die gesetzlichen Vorschriften  die in  Deutschland gelten, im Programm verarbeiten können, so dass wir die Anforderungen der deutschen Behörden erfüllen." Weil die Operatoren ab dem Beginn im Prozess mitgenommen wurden, gab es während der Implementation keine Probleme, sagte Binder. "Wir haben während des ganzen Prozesses viel Aufmerksamkeit in die  Kommunikation gestecktden Benutzer deutlich machen können, was die Vorteile einer neuen Arbeitsweise sind." iBanx arbeitete mit dem gebräuchlichen Train the Trainer System, welches nach der Meinung von Binder einen 'Schneeball-Effekt' hatte. iBanx trainierte die Key-User, die dann die Schicht-Teams an den Arbeitsplätzen trainierten, eine schnelle Methode um jeden innerhalb des Werkes schnell vertraut mit dem elektronischen Wachbuch vertraut zu machen.

Zeitgewinn
Am Start des Projektes wurden Ziele und gewünschte Ergebnisse  festgestellt. Binder: "Im Juli des letzten Jahres wurd erste Bilanz gezogen und kürzlich wurden die Ergebnisse wieder angepasst. Wir haben jetzt im Durchschnitt eine 95.5% unserer Ziele erreicht" Ein wichtiger Bestandteil war die Verbindung zwischen SAP und ShiftCliq, womit eine doppelte Registratur von Daten unnötig wurde. Es wird deutlich weniger Zeit für die Eingaben benötigt. Wenn jetzt Mitarbeiter in ShiftCliq ein Störung in der Fabrik registrieren, erfolgt automatisch eine Meldung in SAP und wird von der Technik bearbeitet.. Binder: "Pro Tag macht dies schon schnell eine Stunde an Zeit Ersparnis für dieDateneingabe in SAP aus." Der größte Teil der Benutzer ist trainiert und dass führt zu sichtbaren Ergebnissen.

Verbesserte Kommunikation
Eines der festgestellten Ziele war eine verbesserte Kommunikation zwischen den verschiedenen Abteilungen. Wo dieses Ziel im Juli zu 65% erreicht war, Liegt man jetzt bei 80%"Das Wachbuch wird mehr eingesetzt bei der Kommunikation zwischen den Abteilungen. Wo in der Vergangenheit regelmäßig die Ereignisse im Wachbuch nicht zurück zu finden waren, werden jetzt mehr Meldungen gemacht. Dies bringt mehr Übersicht zwischen den Abteilungen untereinander und trägt somit zur  Sicherheit bei", sagte Binder.

Informationsverlust in der Vergangenheit
Ein anderes Ziel war den Informationsverlust auf Null Prozent zurück zubringen und die Information mit einem Knopfdruck zu haben. In diesem Bereich sind perfekte Ergebnisse erreicht wurden. Binder: "Indem wir keine Daten mehr verlieren können unsere Mitarbeiter mühelos nach Ereignissen suchen Das erspart Zeit und bringt mehr Sicherheit."

Sicherheitsbewusstsein verbessert
“Es besteht die Möglichkeit Ereignisse und Vorkommnisse zu Tracken und somit das Sicherheitsbewusstsein zu verbessern“ erläutert Binder.

Mehr Hintergrundinformation
Binder:" Aufgaben und Aufträge werden im neuen System besser t mit Hintergrundinformation untermauert und wenn Produktionszielstellungen nicht erreicht wurden, findet der Produktionsmanager die Gründe im Wachbuch für die Ursache wieder. Außerdem werden Störungen schneller gefunden, was unerwünschten Stillstand und Produktionsverlust vermeidet und eine bessere Zuverlässigkeit der Anlage gewährt."

Zufriedene Benutzer
Das der Benutzer hiervon auch profitiert, beweist die Tatsache, dass die Akzeptanz der Benutzer im Juli noch auf sechzig Prozent war und diese Zahl inzwischen auf die maximal zu erreichbaren hundert Prozent gestiegen ist."  Durch die Erfahrung, welche die Mitarbeiter im letzten Dreiviertel Jahr mit dem System gewannen, wird die Registratur im Wachbuch stets besser und vollständiger." Dies bringt dem Benutzer selber, natürlich auch einen Vorteil ein. "Menschen können leicht zurückfinden – wer, was, wann, wo und vor allem wie getan hat, wodurch bei Problemen nicht stets erneut nach Lösungen gesucht werden muss", so Binder. Dies war einer der wichtigsten Gründe für die Methanchlorierung. .sich für ein elektronisches Wachbuch zu entscheiden. Zusammen mit der Verbindung zwischen Wachbuch und SAP und der Möglichkeit unbegrenzt Meldungen zu registrieren, hat AkzoNobel Industrial Chemicals hiermit eine große Verbesserung erreicht.

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